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Autor: Praktikant | 12.08.2019 um 16:28 Uhr | 0 Kommentare

Apfelwein International

Hessen ist sicherlich das Bundesland, das am ehesten mit dem Apfelwein in Verbindung gebracht wird. Dabei gibt es auch in Deutschland noch andere Regionen, in denen Fruchtwein aus Äpfeln durchaus verbreitet ist. Entlang der Mosel, im Saarland und Rheinland-Pfalz, heißt er Viez und wird dort größtenteils in Kleinstmostereien zum Eigenverbrauch produziert. Er ist dem hessischen Stöffche recht ähnlich und erfährt in den letzten Jahren eine Wiederbelebung. Getrunken wird der Viez aus dem sogenannten „Porz″, einem Steingutbecher mit Henkel. Hinter den Apfelwein-Breitengraden bei Gießen im Norden und Aschaffenburg im Süden finden sich nur noch wenige reine Apfel-Keltereien. Im Schwäbischen kennt man den Most, der in der
Regel mit einem Anteil Birne versetzt ist. Im Norden tendiert man zu anderen Fruchtweinen wie Kirsche und Beeren. Lassen wir unseren Blick also durch Europa schweifen:

Frankreich:

Weltbekannt ist der Cidre, ein Apfelschaumwein, meist mit einerleicht süßlichen Note. Sein Ursprungsland ist die Bretagne, wo der Cidre aus einer speziellen „Tasse″ oder flachen Schale (Bolée) getrunken wird. Diese Schalen sind oftmals bunt verziert und
sehr dekorativ. In der Normandie gibt es eine „Route de Cidre″, die im Department Calvados beginnt und durch die wichtigsten Ortschaften führt.

Spanien:

Kerngebiet ist Asturien, in dem in speziellen Gaststätten (Sidreria) der „Sidra″ ausgeschenkt wird. Zelebrieren wir Hessen den Genuß des Apfelweins mit Bembel, Gerippten und Deckelche, so sind die Spanier noch verrückter. Der Sidra wird in einem weiten Bogen, die Flasche über Kopf, das Glas ganz unten, eingegeschenkt. Dieses spektakuläre Verfahren ist nicht nur Effekthascherei, es dient dazu, den Apfelwein mit Sauerstoff zu verbinden. Der Sidra ist in der Regel noch kerniger als der Hessische Schobbe – und das will schon was heißen!

Schweden:

Auch in Schweden ist der Apfelwein verbreitet, allerdings auch nur in den staatlichen Verkaufsstellen für Alkohol (Systembolaget) zu bekommen. Der Cider im hohen Norden ist meist süßlich und wird in Kombinationen mit Birnen, Beeren und anderen Früchten gekeltert. Er gilt als „Sällskapsdrink″ (Gesellschaftsdrink), was soviel bedeuten soll, dass er mit seinem geringen Alkoholgehalt für eine breite Zielgruppe geeignet ist. Ob er aus speziellen Gefäßen (Schädel der Feinde) getrunken wird, darüber ist nichts bekannt.

England/Irland:

Jeder gute Pub hat mindestens einen Cider vom Faß im Angebot, nicht selten sogar mehrere. Dazu kommen spezielle Sorten aus der Flasche. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Apfelwein ist auf den Inseln weltweit an der Spitze, da müssten wir Hessen den ein oder anderen Bembel zusätzlich petzen. Spezielle Trinkgewohnheiten gibt es im Land Ihrer Majestät nicht, frei nach dem Motto:
Hauptsach es basst durch de Hals un macht schwinnelisch!

Italien: Man möchte es nicht glauben, aber auch in Italien gibt es Apfelwein, genannt „Sidro″. Wie in vielen Weinbaugebieten wurden Weine aus Obst, insbesondere Apfelweine, für die Arbeiter in
den Weinbergen hergestellt. Die eigenen Tropfen wollte man ja verkaufen und durch den deutlich geringeren Alkoholgehalt war die Arbeitsleistung nicht gefährdet. Heute sind es meist Apfelschaumweine, dem französischen Cidre ähnlich.

Polen:

Polen ist eines der wichtigsten Anbauländer für Äpfel und natürlich gibt es dort auch Apfelwein, genannt „Cydr″. Er erlebt in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Da durch die Sanktionen gegen Russland, der Export von Obst dorthin stark rückläufig ist, keltert man die Äpfel und verkauft sie als „flüssiges Obst″. Damit ist die Versorgung der russischen Bevölkerung sichergestellt. Alle Apfelweinkenner wissen, dass die gesunden Stoffe des Apfels auch im Wein enthalten sind.

„A Schobbe a day keeps the doctor away″. Die Vielfalt des Apfelweins zeigt jährlich die Messe „Ciderworld”, in der Regel im Frühjahr in Frankfurt. Neben einem wechselnden Gastland sind auch zahlreiche Keltereien aus dem In- und Ausland vertreten. Informationen unter: www.cider-world.comTags: Apfelwein, Hessen, Äppler, Cider
Autor: Praktikant | 12.08.2019 um 16:23 Uhr | 0 Kommentare

Grüne Soße International

Natürlich gibt es nur eine „Frankfurter Grüne Soße″. Für die regionale Herkunftsbezeichnung kämpften die Oberräder Gärtner über Jahre. „Frankfurter Grüne Soße″ darf sich nur nennen, was auch in der Region – 50 km rund um Frankfurt – angebaut wurde. Beim Namen geht es also in erster Linie um die Anbauflächen, nicht um die Rezeptur. Selbstverständlich gehören in die „Frankfurter Grüne Soße″ sieben Kräuter: Petersilie, Sauerampfer, Borretsch, Schnittlauch, Kerbel, Pimpinelle und Kresse - und nur diese sieben. In welchen Anteilen diese verwendet werden und welche weiteren Zutaten hinzukommen, dabei gehen die Meinungen schon weit auseinander. Jede dieser zahllosen Varianten hat ihre Berechtigung und eigenen Geschmack. Das zeigt sich nicht zuletzt beim Grüne Soße-Festival, bei dem Jahr um Jahr über vierzig Gastronomen und Hobbyköche um die Krone ringen. Doch die „Grie Soß″ ist kein Frankfurter Unikat. In Hessen gibt es Varianten (mit Dill in Kassel mit Zitronenmelisse und Frühlingszwiebeln in Gießen), die beträchtlich vom „Original″ abweichen. Festzustellen ist allerdings, dass die anderen Bundesländer keine „Grüne Soße″ kennen. Es ist somit hierzulande eine echte „hessische Spezialität″. Bunter wird es, obwohl alles im grünen Bereich bleibt, wenn wir über die Grenzen hinausgehen. Womöglich waren es die Römer, die vor mehr als zweitausend Jahren die Grundidee zu uns brachten. Andere Quellen berichten, dass bereits die Kelten ihre Sauermilchspeisen mit Kräutern verfeinerten. Auf alle Fälle gibt es in der italienischen Küche eine Vielzahl von Rezepten zur „Salsa verde″, am Bekanntesten die norditalienische Variante mit Basilikum, Majoran und Knoblauch. Hierbei werden auch, je nach Rezept, Eier verwendet, allerdings Öl statt Milchprodukte. Damit sind wir beim Hauptargument der Gegner der „römischen Theorie″. Auf Grund der Haltbarkeit sei in den südeuropäischen Ländern immer mit Öl gearbeitet worden, nicht mit Milchprodukten. Zudem waren die Römer über ganz Deutschland verbreitet, nicht nur in Hessen. Die Grüne Soße muss also viel später zu uns gekommen sein. Hier kommen nun die Hugenotten ins Spiel und die französische „Sauce verte″. Sie ist in den Zutaten der Hessischen sehr nahe, verwendet allerdings Estragon und wird wie eine Mayonnaise zubereitet.
Auch Spanien kennt eine „Salsa verde″ mit Varianten im Baskenland und auf den Kanaren. Von dort ist sie womöglich nach Mexiko gelangt, wo es heute eine Vielzahl von grünen Saucen in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gibt. Hierbei geht es in erster Linie um die Farbe, nicht um eine bestimmte Zusammensetzung. „Grün″ ist die wichtigste Farbe in der mexikanischen Küche und sie veredelt die Speisen. Vielleicht war es am Ende doch so, dass die hiesige Grüne Soße von einer Oberräder Landfrau erfunden wurde, die die Kräuter in ihrem heimischen Garten erntete und mit Sauerrahm verrührte. Nichts spricht wirklich dagegen und so lange das so ist, kommt die wahre „Grie Soß″aus Frankfurt.Tags: Grüne Soße, Hessen, Hessen Shop, Hessisches Essen, Soße, Kräuter,
Autor: Redakteur | 30.07.2019 um 13:51 Uhr | 0 Kommentare

Hessisch durch den Tag

Es ist wie mit einem neuen Kleidungsstück – man liebt es einfach so innig, dass man es auf einmal IMMER tragen will. Egal ob am Tag oder in der Nacht, egal ob zu Hause, auf der Party, beim Job oder der Familie und ganz egal, ob das jetzt gerade ganz passend ist oder nicht – es muss einfach überall sein. Genau so funktioniert das auch mit der Liebe zu Hessen, seinen Traditionen, Vorlieben und der hessischen Mundart. Trennung geht einfach nicht, aber zum Glück gibt es unzählige Möglichkeit die Liebe zu diesem besonderen Bundesland zum Ausdruck zu bringen und alles, was man liebt bei sich zu haben. Und das den ganzen Tag über und in jeder Situation:


8 Uhr: Guten Morgen – noch müde? Kein Problem, denn jetzt gibt es erst einmal ein leckeres Frühstück. Dabei löffelt man das Müsli direkt aus der Grünen Soße Müslischale, während das Brot von einem Brettchen gegessen wird, auf dem unsere Frankfurter Lieblingsskyline abgebildet ist. Ein so stylisch-hessisches Frühstück weckt doch auch den letzten Morgenmuffel auf. Für einen richtig guten Start in den Tag!

12 Uhr: Mittagspause – Zeit für etwas Gesundes! Zum Mittagessen könnte man ja deshalb einfach mal ein paar Kräuter schlemmen. Damit es nicht zu kompliziert wird, gibt es heute mal Grüne Soße Nudeln mit Grüne Soße Pesto, die konnte man zum Glück sogar schon zusammen kaufen! Bei diesem leckeren Gericht läuft gleich dem Kollegen auch das Wasser im Mund zusammen.

16 Uhr: Besuch bei Oma – und es gibt 7 Kräuter Kuchen! Lecker! Schmeckt als hätte Oma selbst gebacken – so viel Mühe, oder doch nicht? Zum Glück sind wir nicht ohne einen kleinen Präsentkorb für sie gekommen.

18 Uhr: Immer noch bei Oma - Heute läuft wirklich alles glatt, und als Oma dann zum leckeren Abendbrot ihren riesigen, individualisierten 2 l Bembel rausholt, der bis zum Rand mit Ebbelwoi gefüllt ist, ist die ausgelassenen Stimmung so deutlich spürbar, wie sie es nur an einem richtig hessischen Tag sein kann!

22 Uhr: Ausklingender Abend – Was spricht eigentlich gegen einen kleinen Absacker am Abend, wenn die Gesellschaft stimmt und das Leben gerade mal schön ist? Abgerundet wird der Tag also noch mit einem kleinen, kleinen Schluck Hessisch Calvados mit Mispelchen, bevor es dann ins Bett zu wunderschönen, hessichen Träumen geht.


Wie man sieht passt die Liebe zu Hessen und seinen Besonderheiten den ganzen Tag über und in jede Situation, egal ob sie nun im Essen, Trinken oder Accessoires zum Ausdruck gebracht wird – Hessisch durch den Tag kann jeder!
 Tags: Apfelwein, Geschenkset, Hessen, Grün Soße
Autor: Redakteur | 12.06.2019 um 10:47 Uhr | 0 Kommentare

No bembel, no life

Jeder trinkt ihn, jeder liebt ihn - den hessischen und inzwischen weit bekannten „Äppelwoi“. Doch viel wichtiger noch als das Getränk ist doch das Gefäß aus dem man ihn zu sich nimmt! Nur richtig gelebt machen Traditionen Sinn und das bedeutet, dass der Apfelwein aus dem traditionellen Bembel ausgeschenkt wird. Nichts bringt das hessische Lebensgefühl besser zum Ausdruck als Apfelwein und Bembel!

Bereits seit dem 15. Jahrhundert gibt es die salzglasierte Steinkanne, die traditionell in grauer Farbe und blauen Verzierungen auftritt, und aus der sich dank ihrer dickbauchigen Form und den gerade abschließenden Rändern besonders gut ausschenken lässt. Seit Jahrhunderten kommt kaum noch ein hessischer Haushalt ohne aus, denn ein echter Hesse bringt sich seinen Bembel zu jedem Anlass selber mit und dann wird gefeiert, wie man nur mit Ebbelwoi und Bembel feiern kann. Klar, dass da ein ganz besonderer Bembel her muss, wie sollte man sonst beeindrucken? Zum Glück gibt es heute die Möglichkeit neben ganz traditionellen Bembeln ganz eigene Kreationen zu erstellen und sich seinen Bembel ganz individuell zu gestalten. Egal ob mit Worten, Logo, oder beidem zusammen, Bembel machen immer eine gute Figur. So kann der Bembel ganz einfach zu jedem Anlass glänzen. Durch die verschiedenen Größenvarianten ab 0.25l kann dazu jede Größenordnung von Durst gestillt werden.

Neben dem Bembel an sich dürfen an einem runden Abend natürlich auch die richtigen Accessoires nicht fehlen, zum Beispiel die passenden gerippten Gläser oder verschiedenste Apfelweinprodukte. Glücklicherweise, gibt es alles in der variationsreichen Produktvielfalt des Hessen-shops, die einfach jedes hessische, (und nicht hessische oder Exilhessische) Herz auf der Suche nach regionalspezifischen Produkten glücklich macht.

Drof trinken woor doch een Stööfche ausm Bembel, ne?Tags: Apfelwein, Äbbelwoi, Hessen, Bembel
Autor: Redakteur | 07.06.2019 um 15:45 Uhr | 0 Kommentare

Frankfurt scheitert knapp, doch die grüne Soße gewinnt trotzdem!

Am 06.06.2019 fand in Frankfurt  das Grüne Sauce Festival statt, bei dem die Frankfurter zugleich auch einen Gruppen-Weltrekord aufstellen wollten. Für diesen Weltrekord hätten am Veranstaltungstag bis 20 Uhr ganze 231.775 Portionen grüner Sauce in der Stadt gegessen werden müssen. Um das zu erleichtern, wurden neben der traditionellen Variante mit Kartoffeln und Ei sogar ganz exotische Varianten entwickelt, wie zum Beispiel Grüne-Sauce-Eis.
Trotzdem reichte das Engagement der Frankfurter am Ende nicht aus, um den Weltrekord aufzustellen, da nur ca. 180.000 Portionen der auch “Grie Soß“ genannten Köstlichkeit gegessen wurden.

Zwar kann man jetzt traurig sein, dass Frankfurt auch beim zweiten Mal am ersehnten Weltrekord vorbeirauschte, doch  ist der Erfolg des Festivals trotzdem riesig. Durch die hohe mediale Aufmerksamkeit für das Spektakel ist die grüne Sauce nun bundesweit bekannt und die Hessen konnten über ihre regionale Spezialität Verbundenheit und Zusammenhalt spüren. Wer kann sich da noch als Verlierer bezeichnen?
Und wer doch noch traurig ist, dass Frankfurt nicht im Guinness-Buch der Rekorde 2019 auftaucht, kann sich ja mit der umfassenden Produktvielfalt zum Thema Grüne Sauce hinwegtrösten und schon mal ordentlich für einen hoffentlich dritten Anlauf des Grüne Sauce Festivals trainieren.
 Tags: Grüne Soße, Kräutermischung, Hessen

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