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Autor: Redakteur | 17.09.2019 um 09:42 Uhr | 0 Kommentare

auf die Ohren: Medienecho zu Jakob Steins Gröschaz

Wir haben ja schon viel erlebt, was die Begeisterung für Produkte aus unserem Sortiment angeht.
Beim Gröschaz vom Jakob Stein, einem Roman über Henry Jaeger, den Größten Schriftsteller aller Zeiten, lehnen auch wir uns aber erstaunt aus dem Lesesessel.

Wer sich das Medienecho vorab anhören möchte, bevor er selbst zum Buch greift, hier eine Medienliste - LINK für "auf die Ohren".



Wer den kurzen Weg sucht und gleich das Buch kaufen möchte - hier ist der LINK zum Roman im Hessenshop.





Darum geht es im Buch:

In seinem Leben hat Henry Jaeger viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Er war erfolgreicher Schwarzmarkthändler, Kopf einer Räuberbande, Zuchthäusler, Bestsellerautor, Playboy und schillerndes Mitglied der Künstlerkolonie um Erich Maria Remarque in Ascona. Heute ist er beinahe vergessen.

Jakob Stein hat einen Roman über das außergewöhnliche Leben dieses Frankfurter Autors geschrieben, der von seinen Freunden "Der Gröschaz"" genannt wurde, der größte Schriftsteller aller Zeiten.
 Tags: Jakob Stein, Gröschaz, Bücher, Krimi, Roman
Autor: Redakteur | 12.09.2019 um 08:44 Uhr | 0 Kommentare

Der Gröschaz – Der größte Schriftsteller aller Zeiten (3)

In den letzten beiden Teilen dieser Blogserie haben Sie etwas über das Leben des berühmten Schriftstellers Henry Jaegers erfahren. In diesem dritten Teil solles nun darum gehen, wer all diese Informationen zusammengetragen hat, und wem die Meisterleistung geglückt ist, einen Roman daraus zu machen:


Teil 3: Der Autor Jakob Stein

Jakob Stein ist ein mitreißender und einfühlsamer Roman über das Leben Henry Jaegers gelungen. Die Person Henry Jaegers übte eine gewaltige Faszination auf ihn aus, die ihm zu diesem Buch inspirierte.

Jakob Stein hat mehrere Jahre zu Henry Jaeger recherchiert. Er durchsuchte Archive und Bibliotheken, sammelte Bücher, Hinweise und Dokumente, befragte Zeitzeugen. Darunter Hans Hübner, Freund und später Anwalt Jaegers, der über dessen Leben berichtet.

Auf dem Gerüst dieser Fakten ist „Der Gröschaz“ entstanden. Aus unmittelbarer Nähe verfolgt der Leser diese nahezu unglaubliche Biografie. Stein entreißt nicht nur den Autor Henry Jaeger dem Vergessen. Er lässt das verschwundene Bahnhofsviertel ebenso auferstehen wie das einst abgeschiedene Künstlerdorf Ascona. Sein Buch ist Kriminalroman, Literaturgeschichte und Biografie in einem und erscheint beim B3-Verlag.

Jakob Stein ist ebenfalls Frankfurter und lässt seine Herkunft in seine Werke einfließen, doch braucht an kein Frankfurter zu sein, um diese Kunst zu genießen und zu verstehen. Nach Romanen wie  zum Beispiel "Tödliche Tropfen" (2016) oder "Um jeden Preis" (2014), etabliert sich Jakob Stein mit seinem fünften Roman endgültig zwischen den Genres Krimi und Literatur. Aus außergewöhnlicher Perspektive beschreibt er in einem Wechselspiel aus Gegenwart und Vergangenheit eine vorstellbare Katastrophe. Es ist ein Spiegelbild der Geschichte, auf das aktuelle politische Klima projiziert.

Wenn Sie mehr über Henry Jaeger erfahren möchten, lesen Sie zusätzlich nochdie anderen zwei Teile dieser Blogserie.

 Tags: Bücher, Frankfurt
Autor: Redakteur | 05.09.2019 um 08:43 Uhr | 0 Kommentare

Der Gröschaz – Der größte Schriftsteller aller Zeiten (2)

Gröschaz. So heißt der Roman von Jakob Stein über den großen Autor Henry Jaeger, eine fast vergessene Frankfurter Berühmtheit mit einzigartiger Lebensgeschichte.

Karl-Heinz Jäger genoss jahrelang Zeiten als wilder und erfolgreicher Verbrecher, Frauenheld und kluger Kopf einer kriminellen Bande, worüber wir im ersten Teil dieser Blogserie berichtet haben. Hier erfahren Sie nun wie es weiter geht:

Teil 2: Aus Jäger wird Jaeger

Jägers Glück hat Mitte der 1950er ein Ende. Er wird verhaftet und ihm werden Zwölf Jahre Zuchthaus aufgebrummt.
Zuchthaus hieß Rede- und Schreibverbot, Schweigehof, Einzelhaft und nicht selten körperliche Gewalt. Dort wird aus Karl-Heinz Jäger Henry Jaeger, ein krimineller Romancier. Er beschafft sich einen Bleistiftstummel und schreibt auf das dünne, braune Toilettenpapier erste Entwürfe und Szenen eines Romans. Die eng beschriebenen Blätter werden hinausschmuggelt. So entsteht heimlich das erste Buch Henry Jaegers: „Die Festung“.
 „Die Festung“ erscheint 1962 und wird ein Riesenerfolg. Kurze Zeit später wird der Roman mit verfilmt. Henry Jaeger darf nun offiziell schreiben. Im Gefängnis beginnt er weitere Romane. 1964 wird Jäger begnadigt und unter Auflagen aus der Haft entlassen.
Erich Maria Remarque lockt ihn nach Ascona, wo der Künstler ab 1968 fest mit seiner Ehefrau wohnt. Die Wandlung zum Schriftsteller ist nun endgültig vollzogen.
Seine Bücher, die sich mit den Randfiguren der Wirtschaftswunderzeit beschäftigen, werden von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Seine Frau und nahe Freunde verleihen ihm den Namen „Gröschaz“, der größte Schriftsteller aller Zeiten.
Doch sein Erfolg bleibt ihm nicht dauerhaft erhalten. Sein Lebensstandard lässt die Gesellschaft Kritik aussprechen und sein nächster Roman fällt gänzlich durch. Die Kritik und das Publikum brechen mit ihm.
Was keiner weiß, was niemand wissen durfte: Jaeger erlitt einen Schlaganfall, der ihm komplett die Sprache raubte. Mit unendlicher Mühe erlangt er sein Handwerkszeug zurück. Er diktiert erste kleinere Geschichten, dann Erzählungen, schließlich wieder einen ganzen Roman. Die Kritik schweigt, übergeht ihn, erkennt seine Leistung nicht an.
Henry Jaeger ist gekränkt, er trinkt noch mehr als zuvor, wird aggressiv und handgreiflich. Die Ehe zerbricht und seine Lebensumstände verschlechtern sich von Jahr zu Jahr.
In einer Art später Rückbesinnung schreibt er über die düsteren Lebensperspektiven der Kohlearbeiter im Ruhrgebiet. Ein letztes Mal schimmert ein Abglanz des einstigen Erfolges auf. Das Buch wird verfilmt. Doch es ist zu spät.
Am Ende lebt er schwer krank und völlig mittellos in einem Hospiz in Locarno und stirbt am 7. Februar 2000. Die Gemeinde Ascona erweist ihm die letzte Ehre und stiftet ihm ein Grab auf dem Friedhof und einen Eintrag auf der dortigen Gedenktafel.

Das Leben von Henry Jäger war folglich gleichermaßen wild, erfolgreich und zerrüttet. Seine Geschichten und seine Berühmtheit gerieten in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit. Jakob Stein schafft es mit seinem Roman Gröschaz, die Geschichte wieder zum Leben zu erwecken.

Mehr über den Autor dieser Biografie erfahren Sie nächste Woche im dritten Teil der Blogreihe zum Gröschaz.

 Tags: Bücher, Frankfurt
Autor: Redakteur | 28.08.2019 um 08:40 Uhr | 0 Kommentare

Der Gröschaz – Der größte Schriftsteller aller Zeiten (1)

Ein einstiger Krimineller wird zum Bestsellerautor. Klingt erst einmal unrealistisch, ist aber die wahre Geschichte von Henry Jaeger. Die Geschichte dieses großen Autors mit Frankfurter Stallgeruch wurde nun schriftlich festgehalten. Dem Autor, Jakob Stein, ist ein mitreißender und einfühlsamer Roman über das Leben Henry Jaegers gelungen.

In dieser Serie von Blogeinträgen, stellen wir Ihnen den Roman „Groschatz“ vor. Dabei erfahren Sie mehr über die Lebensetappen Henry Jaegers und machen Sie mit dem renommierten Autor dieser Biografie bekannt.


Teil 1: Prinz der Unterwelt

„Die Lebensgeschichte von Karl-Heinz Jäger alias Henry Jaeger ist unglaublich“, so Focus.de, denn das Leben von Henry Jaeger war wild und wurde vielfach erschüttert. Der Autor wurde als Karl-Heinz Jäger 1927 in Frankfurt am Main geboren. Er erlebte eine vom Streit der Eltern geprägte Kindheit in Bornheim. Mitten im Krieg verlässt der Vater die Familie. Wie viele aus seiner Generation musste er an die Front, doch Karl-Heinz Jäger hat Glück und überlebt. Traumatisiert kehrt er in das zerstörte Frankfurt zurück.

Er startete einige Ansätze sein Leben zu regeln und in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Jäger arbeitet bei der US Army als Dolmetscher und Laborassistent. Später holt er sein Abitur nach, das Medizinstudium wird ihm jedoch verweigert. Jäger fühlt sich erneut um seine Zukunft betrogen und gerät er mehr und mehr auf die schiefe Bahn. Erst sind es nur kleine Vergehen, doch mit knapp fünfundzwanzig Jahren ist er bereits der Kopf einer Räuberbande, die „Der Spiegel“ einmal „die klügste und raffinierteste der jungen Bundesrepublik“ nennen wird. Karl-Heinz Jäger wird zum Prinz der Unterwelt.
Damals hat der Frankfurter Karl-Heinz noch nichts mit der Schriftstellerei am Hut.


Wie seine Lebensgeschichte weiter geht, und welchen Wandel Jäger durchzog, erfahren Sie nächste Woche im zweiten Teil dieser dreiteiligen Blogserie zum Roman „Groschatz“ von Jakob Stein.
 Tags: Frankfurt, Bücher
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