Im Frankfurter Bahnhofsviertel treffen wie in keinem anderen Stadtteil Frankfurts die unterschiedlichsten Lebensentwürfe und Schicksale mehr oder minder hart aufeinander. Zwischen Hochfinanz und Milieu, Luxushotels und Absteigen, Prachtstraßen und Hinterhöfen, Rotlicht und Neonröhre, Pinten, Tempeln und Drogenszene, Main und Mainzer Straße leben und arbeiten Menschen aus mehr als 180 Nationen. Und obwohl er aus verwaltungstechnischer Sicht nicht zum Bahnhofsviertel gehört, wird der Frankfurter Hauptbahnhof, einer der größten Kopfbahnhöfe Europas, im Bewußtsein der Menschen als integraler Bestandteil des Viertels gesehen.
Das Bahnhofsviertel hat Schriftsteller immer schon inspiriert. Der Text- und Bildband versammelt einerseits kanonische Erzählungen, andererseits hat sich eine große Zahl von Schriftstellern, Journalisten, Karikaturisten, Juristen, Soziologen und Photographen aufgemacht und ist auf Entdeckungsreise gegangen in einem Viertel, das nach wie vor das Bild der Stadt Frankfurt durch seine Vielfalt und Devianz entscheidend prägt.
Herausgegeben von Jürgen Lentes und Jürgen Roth
Buch, Hardcover mit Schutzumschlag, Format 22,5 x 24 cm,
ca. 240 Seiten Buch, ca. 180 Abbildungen